Meine wunderbare Rettung
Entsetzlich heiß, stickig und eng. Ich kann mich gar nicht richtig bewegen. Und Durst habe ich. Ganz schrecklichen Durst. Wo bin ich hier bloß? Alles um mich ist so komisch grün. Es schaukelt und schwankt auch so, als ob ich getragen würde. Bei Mami fühlte es sich auch manchmal so an. Mami? Mami, wo bist Du? Du hast mir doch sonst immer geholfen. Mami, komm hilf mir. Wo sind meine Geschwister? Hallo! Hallo, hörst Du mich denn nicht? Hört mich keiner? Ich will hier raus. Das Schaukeln soll endlich aufhören! Mir ist schon ganz schlecht. Mein Durst wird auch immer schlimmer. Hilfe! Hilfe, lasst mich hier raus. Biiiitte!!!!!

Endlich das Geschaukel hat aufgehört. Aber es ist immer noch so furchtbar heiß und stickig. Luft bekomme ich auch fast keine mehr. Ich will hier raus. Bitte lasst mich endlich raus. Ich kann kaum noch atmen. Mein Kopf tut so weh... Ich werde ganz müde.... Ich glaube, ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht Mami....wo bist Du nur???

"War ein netter Nachmittag, nicht wahr? "Ja, war ganz lustig. Wenn es nur nicht so eine Hitze hätte! Gut, dass wir gleich zu Hause sind". "Was hängt denn da an unserer Türschnalle? Sieht aus wie ein Merkur-Sackerl. Wahrscheinlich hat uns die Nachbarin wieder Essensreste für unsere Hunde gebracht". "Aber warum ist das Sackerl so fest zugebunden? Schau lieber hinein". "Das gibts doch nicht. Da liegt ja eine kleine Katze drinnen!" "Was? Um Himmels Willen! Lebt sie denn noch?"

"Schnell ins Haus. Ruf den Tierarzt an, ob er herkommen kann. Wir können die Katze unmöglich auch noch im Auto transportieren bei dieser Gluthitze. Ich lege sie einstweilen ins Bett und kühle ihre Stirne. Armes kleines Kätzchen, wer bringt es zustande, einem Tier so schreckliches anzutun? Schau, sie bewegt sich! Sie lebt!"

Ja, liebe Freunde, ich habe es überlebt. Sissi und Franzi, den beiden Menschen die mich gefunden haben, verdanke ich mein Leben. Nachdem sie mich gefunden hatten, gaben sie mir schluckweise zu trinken und haben dafür gesorgt, dass ich nicht zu schnell abkühle. Nur auf mein heißes Köpfchen haben sie kühle, feuchte Taschentücher gelegt. Das tat wohl. Ich habe mich schnell erholt. Ich habe einfach gespürt, dass diese beiden Menschen nur mein Bestes wollen, und dafür habe ich sie bis zum heutigen Tag lieb. Ach ja, und wie ich zu meinem Namen kam? Nun, nachdem meine Lebensgeister wieder zurück gekehrt waren, sagte Franz zu Sissi: "Der Kleine hat wirklich großes Glück gehabt. Wir sollten ihn Felix nennen." "Felix? Felix der Glückliche? Ja, das gefiel mir. "Miau!" sagte ich zustimmend und Franz und Sissi lachten.

Für mich war die kleine Katzenwelt wieder in Ordnung. Nur manchmal denke ich noch immer zurück an meine Geschwister. Ob die auch so viel Glück hatten? Leben sie noch? Geht es ihnen gut? Und wie geht`s meiner Mami? Ach Mami, so gerne würde ich dir mein neues Daheim zeigen. Was du jetzt wohl machst? Kümmerst du dich gerade wieder liebevoll um neue kleine Geschwister von mir? Werden diese dann wieder lieblos von "deinen" Besitzern ausgesetzt? Arme Mami. Ich wünsche dir, dass auch du liebevolle Leute findest, die dir so was nicht mehr antun. Halte durch. Ich küsse dich innig, im Gedanken und wünsche dir so viel Glück, wie ich es erfahren durfte.
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